St. Peter und Paul Zeitz

Leben in unserer Gemeinde

Momente, die verbinden

Einblicke in das, was unsere Gemeinde ausmacht: Gemeinschaft, Glaube, Freude und Menschen, die miteinander unterwegs sind.

Ehrenamtsdankeschön · 15. Oktober 2026

„Ihr seid coole Socken!“ – Dankeschönabend in Roßbach

Lachen, Gemeinschaft und ein herzliches Dankeschön – so lässt sich der Ehrenamtsdankeschönabend unserer Pastoralregion Burgenlandkreis in Roßbach zusammenfassen. Knapp 100 Ehrenamtliche waren der Einladung gefolgt, um gemeinsam einen schönen Abend zu verbringen. Einmal nicht selbst organisieren, vorbereiten oder mit anpacken, sondern einfach Gast sein und sich feiern lassen! Für beste Unterhaltung sorgten Pfarrer Dr. Jürgen Wolff, Kirchenmusiker Andreas Morys und GemRef i.A. Yvette Lange, die mit ihrem Sketch „Ach du lieber Himmel – heute ohne Ehrenamt?“ die Lachmuskeln ordentlich strapazierten. Als Petrus, ein Engel und ein Bote nahmen sie die Gäste mit in die himmlische Organisationszentrale. Doch dort herrschte plötzlich das reinste Chaos: Harfen waren verstimmt, Stühle nicht aufgestellt, Heiligenscheine ungeputzt und zum Kaffee fehlte ausgerechnet der Kuchen! Der Grund? Alle Ehrenamtlichen hatten frei – und plötzlich funktionierte selbst im Himmel nichts mehr. Mit viel Humor, schlagfertigen Dialogen und manch überraschender Wendung sorgten die drei für herzhaftes Gelächter. Doch hinter all dem Spaß steckte eine Botschaft, die an diesem Abend besonders deutlich wurde: Was wäre unsere Kirche ohne die vielen Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren?

„Ohne Ehrenamt geht es nicht – denn Gemeinschaft lebt von Menschen, die mit Herz dabei sind!“

Sie schenken Zeit, bringen Ideen ein, übernehmen Verantwortung und sind dort zur Stelle, wo Hilfe gebraucht wird. Vieles geschieht ganz selbstverständlich und oft im Hintergrund. Umso wichtiger ist es, einfach einmal Danke zu sagen. Als kleines Zeichen der Wertschätzung erhielten alle Ehrenamtlichen ein Dankeschön für ihren wertvollen Einsatz. Auch das gemeinsame Dankeslied für die Ehrenamtlichen brachte zum Ausdruck, was diesen Abend prägte: Freude, Zusammenhalt und die Dankbarkeit für so viele engagierte Menschen. Bei guten Gesprächen und vielen Begegnungen wurde deutlich, wie lebendig und vielfältig unsere Pastoralregion durch ihre Ehrenamtlichen ist. Ein herzliches Dankeschön an alle, die unsere Gemeinden mit Leben füllen. Ihr seid und bleibt unsere „coolen Socken“!

Profanierung St. Marien Hohenmölsen · 11. Oktober 2026

Abschied von einem Gotteshaus – Erinnerungen bleiben

Am Sonntag, dem 11. Oktober 2026, wurde die katholische Kirche St. Marien in Hohenmölsen im Rahmen einer Heiligen Messe profaniert. Ein bewegender Abschied voller Dankbarkeit, Erinnerungen und Wehmut. Zahlreiche Gläubige aus der gesamten Pastoralregion waren gekommen. Die Kirche war bis auf den letzten Platz besetzt – ein eindrucksvolles Zeichen der Verbundenheit. Pfarrer Dr. Jürgen Wolff brachte die besondere Atmosphäre mit einem Satz zum Ausdruck:

„Es ist fast schon ein Gefühl von Weihnachten.“ Pfarrer Dr. Jürgen Wolff

Über viele Jahrzehnte war St. Marien ein Ort lebendigen Glaubens, der Gemeinschaft und der Hoffnung. Besonders gewürdigt wurden Pfarrer Hempel, der hier über 40 Jahre als Priester wirkte, und Dorothea Kotzian, die sich bis zuletzt mit großer Hingabe für die Kirche und ihre Gemeinde einsetzte. Der Dank galt ebenso allen Ehrenamtlichen, die St. Marien mit Leben erfüllten.

„Auch in der Trauer vertrauen wir darauf, dass dein Sohn bei uns ist und bei uns bleibt.“ Aus den Fürbitten zur Profanierung

Der Altarraum ist nun leer, das Ewige Licht erloschen. Zeichen, die schmerzlich vor Augen führen, dass St. Marien nicht länger Gotteshaus sein wird. Was über Jahrzehnte ein Ort des Gebetes, der Begegnung und der Nähe Gottes war, ist nun still geworden. Doch mit der Profanierung endet zwar die Nutzung der Kirche als Gotteshaus, nicht aber das, was Menschen hier im Glauben miteinander verbunden hat. Erinnerungen bleiben, Begegnungen wirken nach und der gemeinsam gelebte Glaube findet seinen Weg über die Mauern dieses Gebäudes hinaus. Denn auch wenn wir von einem Gotteshaus Abschied nehmen müssen, bleibt Christus in unserer Mitte – und die Gemeinschaft lebt weiter.

Eröffnung der Rosenkranzandachten · 7. Oktober 2026

Mit Maria auf Christus schauen

Am 7. Oktober – dem Gedenktag Unserer Lieben Frau vom Rosenkranz – eröffneten wir die Rosenkranzandachten unserer Region. Nach der Aussetzung des Allerheiligsten lud Yvette Lange dazu ein, bei Christus zu verweilen: still werden, auf sein Wort hören und ihm anvertrauen, was uns bewegt. Welche Rolle hat Maria dabei? Sie lenkt unseren Blick auf ihren Sohn. Ihr Wort bei der Hochzeit zu Kana gibt die Richtung vor:

„Was er euch sagt, das tut!“ Johannes 2,5
Maria weist auf Christus. Mit ihr dürfen wir lernen, ihm zu vertrauen – auch dort, wo wir seinen Weg noch nicht verstehen. In der anschließenden Heiligen Messe spannte unser Pfarrer Dr. Jürgen Wolff den Bogen weiter: Wie kann das Gebet unseren Alltag begleiten? Im Tagesevangelium bitten die Jünger Jesus: „Herr, lehre uns beten!“ Seine Antwort beginnt mit einem einzigen Wort: Vater. Wir dürfen Gott ansprechen. Jederzeit. Mitten in dem, was uns beschäftigt. „Sine intermissione orate“ – „Betet ohne Unterlass“. Doch wie geht das im Alltag? Wir können nicht ständig Gebete sprechen. Wohl aber können wir uns immer wieder an Gott wenden. Dazu braucht es keinen besonderen Ort und keinen passenden Anlass. Gott ist ansprechbar. Jederzeit.
Die Rosenkranzandachten unserer Region sind nun eröffnet. Wir laden herzlich ein, im Rosenkranzmonat Oktober gemeinsam mit Maria auf Christus zu schauen und zu beten.

Kindergarten · Erntedank · 6. Oktober 2026

Vom Apfel und vom Korn – gemeinsam Danke sagen

Heute feierten alle Kinder unseres Kindergartens gemeinsam Erntedank im Dom St. Peter und Paul. Yvette Lange erzählte ihnen die Geschichte von einem Apfel, der ganz achtlos aus der Brotdose genommen wird. Doch hinter diesem scheinbar alltäglichen Apfel steckt so viel: ein Baum, Sonne und Regen, Zeit zum Wachsen und Menschen, die ihn ernten. Auch dem kleinen Korn gingen die Kinder auf die Spur: Welche Reise macht es, bis es als Brot bei uns auf dem Tisch landet? Vom Säen und Wachsen über die Ernte und das Mahlen bis zum Backen wurde deutlich, wie viel dazugehört, bis wir ein fertiges Brot in den Händen halten können. Im Anschluss brachten die Kinder ihre mitgebrachten Gaben zum Altar. Gemeinsam sagten wir Danke für all das, was uns nährt und unser Leben reich macht.

„Danke, guter Gott, für die guten Gaben.“
Mit dieser Feier ist die Reihe unserer Erntedankfeste in den Kirchorten nun abgeschlossen. Was für aufregende Tage voller Begegnungen, gemeinsamer Freude und Dankbarkeit! Ein herzliches Dankeschön an alle Spenderinnen und Spender für die Erntegaben und an alle, die unsere Erntedankfeiern vorbereitet, mitgestaltet und begleitet haben!

Erntedank · 4. Oktober 2026

Familiengottesdienst zum Erntedankfest

Mit einem Familiengottesdienst feierte unsere Gemeinde am Sonntag Erntedank. In seiner Predigt zum Evangelium vom Weinberg (Mt 21,33–44) erinnerte unser Pfarrer Dr. Jürgen Wolff daran, dass vieles in unserem Leben keineswegs selbstverständlich ist. Das gilt nicht nur für die Gaben der Schöpfung, sondern ebenso für die Menschen an unserer Seite. Dabei griff er auch den modernen Begriff „Freunde plus“ auf und machte deutlich, wie schnell die Gefahr besteht, Menschen nach dem eigenen Nutzen zu betrachten, sie für bestimmte Zwecke verfügbar zu halten oder Beziehungen nur danach zu beurteilen, was sie einem selbst bringen. Menschen aber sind keine verfügbaren Güter. Sie sind uns anvertraut und verdienen Wertschätzung, Achtung und einen verantwortungsvollen Umgang miteinander. Diesen Gedanken nahmen auch die zahlreichen Kinder auf, die die Heilige Messe aktiv mitgestalteten. Bei der Gabenprozession brachten sie Brot und Wein, Wasser, Kürbis und Licht zum Altar und verbanden jede Gabe mit einer eigenen Fürbitte.

„Was hast du, das du nicht empfangen hättest?“ 1 Korinther 4,7
Nach dem Gottesdienst waren alle zu Kaffee und Kuchen eingeladen – eine schöne Gelegenheit, noch ein wenig beisammenzubleiben und ganz bewusst DANKE zu sagen.

Erntedank · 2.–6. Oktober 2026

Zeit, Danke zu sagen

In unseren Kirchorten laufen die Vorbereitungen zum Erntedankfest auf Hochtouren. Mit viel Liebe wurden Altäre geschmückt und Erntegaben zusammengetragen. Sie erzählen davon, wie reich wir beschenkt sind – und laden dazu ein, bewusst Danke zu sagen. Den Auftakt bildete bereits gestern die Heilige Messe zum Erntedank im Marienstift. Heute Abend um 18:00 Uhr feiern wir in Tröglitz Gottesdienst, morgen folgt der Familiengottesdienst im Dom St. Peter und Paul. Den Abschluss dieser Erntedanktage bildet am Dienstag unser Kindergarten. Auch die Kleinsten bringen ganz bewusst ihre Gaben zum Altar und sagen Danke für das, was uns geschenkt ist.

„Alle gute Gabe und alle vollkommene Gabe kommt von oben.“ Jakobus 1,17
Erntedank erinnert uns daran: Vieles, was unser Leben trägt, ist nicht selbstverständlich. Wachsen und Reifen, Sonne und Regen, unser tägliches Brot, Gemeinschaft und das Leben selbst dürfen wir als Geschenk annehmen. So verbindet das Erntedankfest in diesen Tagen unsere Kirchorte und Generationen – vom Marienstift über Tröglitz und den Dom bis zu unseren Kleinsten im Kindergarten. Ein herzliches Dankeschön an alle Ehrenamtlichen, die mit viel Zeit, Ideen und Liebe unsere Kirchen und Altäre für das Erntedankfest vorbereitet und geschmückt haben!

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